In memoriam P. Dr. Werner Heierle SJ

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Im Rahmen des Jubiläums «100 Jahre aki Zürich» sind verschiedene Videos mit früheren Hochschulseelsorgerinnen und –seelsorgern, die im aki tätig waren, entstanden. Auch der am 29. Oktober 2018 verstorbene P. Dr. Werner Heierle SJ kommt zu Wort. Nach seinem schönsten pastoralen Erlebnis gefragt, erwähnt er Gottesdiensterfahrungen in der Diaspora, die er zusammen mit Studierenden machen durfte. So war er: Verwurzelt in der Eucharistie, aufmerksam für die Menschen, mit denen er unterwegs war, in sensibler Weise missionarisch und bestrebt, überall das Bewusstsein für Gottes Wirken zu verstärken.

In der für die Ordensgeschichte entscheidenden 32. Generalkongregation von 1974/1975 haben die Jesuiten festgehalten: «Wir wollen das Evangelium in Demut verkündigen. Das heisst: sich darüber klar sein, dass es in Kirche und Welt viele Aufgaben von grosser Bedeutung gibt, die wir nicht zu übernehmen in der Lage sind, (…). Und in den Aufgaben, die wir übernehmen können und sollen, bereit sein, mit anderen zusammenzuarbeiten, mit Christen, mit Angehörigen anderer Religionen, mit allen Menschen guten Willens; bereit, eine eher untergeordnete, helfende, ja auch eine anonyme Rolle zu spielen: bereit, von denen das Dienen zu lernen, denen wir zu dienen suchen.
Die Verfügbarkeit für die niedrigsten Aufgaben, oder zum mindesten das Verlangen danach, ist ein Teil der Identität des Jesuiten.» (Dekret 2, Nummer 29 und 30) Werner Heierle SJ hat diese Dimension jesuitischer Existenz beispielhaft vorgelebt.

P. Franz-Xaver Hiestand SJ, Leiter des aki

Hier finden Sie den Nachruf auf P. Werner Heierle SJ von P. Beat Altenbach SJ und die Predigt am Abschiedsgottesdienst von P. Hans Schaller SJ.


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