Unterwegs mit Schweizer Jesuiten

Fastenzeit – frei werden für das Wesentliche

In wenigen Tagen beginnt die Fastenzeit als jährliche Vorbereitung auf Ostern. Doch was bedeutet es zu fasten in einer Zeit, die vielen Menschen schon seit gut einem Jahr ein andauerndes Fasten und Entbehren abverlangt? Was könnte es für uns heissen zu fasten, wo wir doch bereits auf so viel Wertvolles und Liebgewonnenes verzichten müssen: auf Begegnungen, Umarmungen, auf Reisen, Feste, Singen und das Feiern von Gottesdiensten in entspannter und angstfreier Atmosphäre?

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«Einsamkeit erweckt zum Leben – Isolation tötet»*

In diesen verrückten Monaten der Pandemie werden wir nicht alle gleich von den verordneten Massnahmen getroffen. Neben Notsituationen wegen fehlenden Einkünften erfahren Viele erdrückende Einsamkeit. Welche Möglichkeiten haben wir, Verbundenheit mit anderen zu leben und selbst in einer nicht gewählten Einsamkeit auch Chancen zu entdecken? Luis Espinal SJ, der heute am 4. Februar 89 Jahre alt wäre, führt mich zu einem Gebet. 

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Die Kraft von Begegnung

Meine Freunde kennen meinen scherzhaften Wunsch an den lieben Gott: Falls die Inkarnation existiert, hätte ich nichts dagegen, das nächste Mal in Paris auf die Welt zu kommen und Besitzer einer Attika-Wohnung zu werden. Die letzten vier Jahre in Paris waren die besten meines Lebens, was keineswegs zu erwarten war. Angekommen nun im im Lassalle-Haus ob Zug orientiere ich mich neu.

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Fliegen in der Meditation

Sie lasen sich einfach nicht vertreiben und werden noch lästiger, je mehr ich gegen sie  ankämpfe: Fliegen, die in mir brummen, sobald ich versuche zu meditieren. Zum 2. Adventssonntag möchte ich Sie mitnehmen zu zwei kurzen Texten von Pater Adolfo Nicolas SJ und Franz von Sales. Sie helfen mir zu erkennen, dass die Fliegen oft keine belanglosen Mücken sondern wichtige Themen sind, die Wachsamkeit verlangen.

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