Antijudaismus in Kirchen – 75 Jahre nach Ausschwitz: Radiodebatte mit Provinzial Christian Rutishauser SJ

Heute vor 75 Jahren, ebenfalls ein Montag, befreite die Rote Armee das Konzentrationslager Ausschwitz. Gestern Sonntag thematisierte Radio SRF 2 Kultur die Frage: Warum gibt es Antijudaismus bis in unsere Tage in Kirchen und Theologie?

Papst Johannes Paul II sagte, Antisemitismus sei eine Sünde. Seine Nachfolger bekräftigten dies immer wieder, und die meisten Kirchen und Konfessionen verurteilen jede Form von Judenhass. Warum aber hat das öffentliche Umdenken vor allem auf evangelischer Seite erst ab den 1980er Jahren eingesetzt? Und warum fallen in Kirchenkreisen, zwar vereinzelt doch immer wieder, antijüdische Worte und wird am Sonntag gegen «die Pharisäer» gepredigt? Eine Debatte, nachzuhören auf Radio SRF 2 Kultur: geleitet von Judith Wipfler und geführt von Tanja Oldenhage, Pfarrerin in Zürich-Fluntern und Christian Rutishauer SJ, Provinzial der Schweizer Jesuiten.  

Hier gelangen Sie zur Radiosendung «Alles gut? – Christlicher Antijudaismus heute

Bild: Schuhe am Donau-Ufer in Budapest, Mahnmal der Künstler Gyula Pauer und Can Togay, das sie 2005 auf einer Länge von 40 Metern gestaltet haben.

 

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